alternative Behandlung einer klinischen Atemwegsin

Alternative Therapie einer klinischen Atemwegserkrankung bei
einem Papageienzuchtpaar

Bei einem Zuchtpaar – Ara chloroptera – Dunkelrote Aras - bestand über Jahre
eine subklinische Atemwegserkrankung, die sich temporär verschlechterte und besserte.
Dadurch hatte dieses Zuchtpaar bereits mehrere Jahre keine Nachzucht.

Im Frühjahr 2007 verschlechterte sich der klinische Zustand mit mittelschwerer Dyspnoe, röchelnder Atmung, seröses Sekret, bzw. eingetrocknete Sekretspuren an den Nasenöffnungen.

Diese recht wehrhaften Vögel konnten nur eingeschränkt klinisch untersucht werden und waren für eine manuelle Behandlung nur unter größter Aufregung handhabbar.

Die klinische Befundung führte zur Verdachtsdiagnose Aspergillose.

Die Aspergillose der Papageien ist eine meist die Atemwege befallende Systemmykose, häufig verursacht durch Aspergillus fumigatus. Sie zählt zu den häufigsten Infektionskrankheiten und Todesursachen bei dieser Tierart.

Entscheidend für die Entwicklung dieser Erkrankung sind Haltungs- und Fütterungsmängel.

In der Heimat dieser Papageien herscht eine Luftfeuchtigkeit von 8o %.
Die Pflege in unseren Breiten mit häufig nur 30 – 50 % Luftfeuchte bewirkt ein Austrocknen der oberen Luftwege und Luftsäcke und begünstigt dadurch das Haften von Pilzsporen.
Zusätzlich bewirkt eine falsche Ernährung, z.B. mit Erdnüssen, die sehr häufig mit Schimmelpilzsporen belastet sind, dass eine Infektion haftet.

Der klinische Verlauf einer Aspergillose kann akut sein.
In den meisten Fällen ist er chronisch schleichend.

Probleme der Atemwege treten häufig erst in fortgeschrittenen Stadien auf.
Symptome sind erhöhte Atemfrequenz, Atemnot, vertiefte Atmung, verstärkte Atemgeräusche, Apathie, verklebte Nasenöffnungen.

Bei der Therapie ist die Verbesserung der Haltungs- und Fütterungsbedingungen unbedingte Voraussetzung für den Erfolg.

Die Verabreichung von Antimykotika ist wegen der hohen Lebertoxizität problematisch und nur nach genauer Gewichtsschätzung ordnungsgemäß zu dosieren.
Außerdem ist die Applikation bei den großen Aras auf Grund Ihrer Wehrhaftigkeit schwierig.

Deshalb wurde eine Alternative gesucht. Diese ergab sich in einer isopathischen Therapie.
Die isopathischen Arzneien wurden mit einem humanen Inhalator zur Vernebelung der Arzneien in einem künstlich eingegrenzten Luftraum verabreicht.

Therapie

Die Tiere wurden dafür in eine große Transportbox für Hunde gelockt, die mit Sitzstangen präpariert wurde. Diese Box wurde mit der Öffnung an das Gitter gezogen und fixiert, um einen begrenzten Luftraum für den Therapienebel zu schaffen.

Die flüssigen isopathischen Arzneien wurden über einen Inhalator 2 x täglich 1 Stunde kalt vernebelt und so von den Tieren über die Atemwege aufgenommen.

Als Medikamente wurden

Vetokehl NOT D 5 Tropfen,
Fortakehl D 5 Tropfen
Pefrakehl D 5 Tropfen
Vetokehl NIG D5 Tropfen verwendet.
Zusätzlich wurde
Echinacea compositum
Engystol
Mucosa compositum als Nasenspray und
Ursovit ADEC w. oral über Weinbeeren verabreicht.

Diese isopathischen Arzneien sind homöopathisierte ( Dilutio 5 ) industriell hergestellte handelsübliche oral anzuwendende Präparate, die nach Erkenntnissen Professor Enderleinsüber die Bakterienzyklogenie, der Erkenntnis über die Wandelbarkeit der Formen entwickelt
wurden. Aus der Erkenntnis der Wandelbarkeit der Formen und der Tatsache der biologisch lebensnotwendigen Symbiose zwischen dem Makroorganismus und dem Endobiontenentwickelte Enderlein die isopathische Therapie mit ihren spezifischen biologischen
Heilmitteln. Die isopathisch–homöopathische Regulationstherapie bewirkt, dass die höher entwickelten parasitären Entwicklungsformen des Endobionten in niedere Phasenzurückgeführt werden und so durch die natürlichen Ausscheidungsorgane den Organismusverlassen. Diese Therapieform ist bei indikationsgerechtem Einsatz hochwirksam und
nebenwirkungsfrei.

Bereits nach einer Woche besserten sich die Atembeschwerden der Papageien deutlich.
Nach 4 Wochen Behandlung waren keine Atembeschwerden mehr klinisch wahrnehmbar.
Dieses Zuchtpaar – Ara chloroptera – Dunkelrote Aras - hat im Sommer 2007 und 2008 jeweils 2 Junge aufgezogen und ist bis jetzt klinisch unauffällig.